Sozialdemokratische Partei Deutschlands - Ortsverein Dachau

Was meint die SPD mit "gebundenen Ganztagsschulen"?

Bildung

Hier die Antwort:

von der Internetseite der SPD-Landtagsfraktion

Stichwort: Ganztagsschule Die Position der Regierung vor der Kommunalwahl 2008: Über viele Jahre wurden die Ganztagsschulen als „sozialistisches Teufelszeug" verurteilt. Bis heute versucht die CSU den Ausbau von gebundenen Ganztagsschulen zu bremsen. Die Ganztagsschule wird mit der Mittagsbetreuung, die von Eltern und Kommunen mitfinanziert werden muss, in einen Topf geworfen. Die wenigen von der CSU zugelassenen Ganztagsschulen sind in Wahrheit nur Ganztagsklassen. Der Ausbau, zum Beispiel an Grundschulen, wird ganz abgelehnt. Auf ein interessantes Zitat in der Presse soll hier hingewiesen werden. Schneider erklärt: „Man muss die Frage politisch klären: wie stark will man in den Ausbau gebundener Ganztagsschulen an allen Schularten einsteigen?". Offensichtlich ist diese Frage innerhalb der CSU noch nicht beantwortet – trotz aller Ankündigungen. Alle parlamentarischen Initiativen, die einen schnelleren flächendeckenden Ausbau der Ganztagsschulen erreichen sollten, wurden abgelehnt (letzte Anträge im Parlament: Drucksache 15/9688 vom 22.01.08 und Drucksache 15/9905 vom 13.02.08), auch alle Eingaben der Bürger und Bürgerinnen blieben erfolglos. Die Anträge der Gemeinden auf Genehmigung von Ganztagsklassen, z.B. an Grundschulen, wurden abgelehnt. Und immer wieder der Hinweis, man sei beim Ausbau der Ganztagsschulen deutlich besser als andere Länder – also Spitze! Die „Spitzenbilanz" der CSU: Von 2300 Grundschulen haben 40 Schulen Ganztagsklassen im Schulversuch. Von 1200 Hauptschulen haben 162 Schulen Ganztagsklassen. Von 220 staatlichen Realschulen haben zehn Schulen Ganztagsklassen. Von 306 staatlichen Gymnasien haben zwölf Schulen Ganztagsklassen. Dann kam die Kommunalwahl 2008 und plötzlich geht alles schneller! Schneider erklärt: Er will das Tempo beim Ausbau der Ganztagsangebote beschleunigen. (Aufgemerkt: Ganztagsangebote, nicht Ganztagsschulen.) Die alternative Problemlösung:
  • Überall dort, wo Eltern und Schulträger dies wünschen, werden gebundene Ganztagsschulen flächendeckend genehmigt. Ziel ist es, für 30 Prozent aller Schüler und Schülerinnen aller Schularten in vier Jahren und für 60 Prozent aller Schüler aller Schularten in acht Jahren einen gebundenen Ganztagsplatz vorzuhalten. Dafür werden in einem ersten Schritt 1000 neue Planstellen für pädagogisches Personal geschaffen.
  • Eltern erhalten einen Rechtsanspruch auf einen gebundenen Ganztagsplatz. Hierzu hat die SPD-Fraktion einen Gesetzentwurf eingebracht.
http://www.spd-landtag.de/aktuell/details.cfm?ID=10339
 
 
 

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