Sozialdemokratische Partei Deutschlands - Ortsverein Dachau

Mit der SPD in Dachau-Ost

Kommunalpolitik

Zusammen mit den Anwohnern des Stadtteils Dachau-Ost machten sich Mitglieder der SPD-Stadtrats- und Kreistagsfraktion sowie des Ortsvereinsvorstands am Freitagnachmittag unter Führung der Quartiersmanagerin, Frau Endter-Navratil, auf den Weg durch den Stadtteil.

Unter anderem wurde die neueste Entwicklung beim Kinderspielplatzprojekt zwischen Jakob-Kaiser- und Fünfkirchnerstraße zu besichtigt. An diesem helfen laut Aussagen des Bauleiters, Herrn Schmidt-Ruiu, täglich durchschnittlich 10 Bewohner und Mitglieder des Quartiersbeirates mit, für die Jüngsten einen Wasserlauf und ein Klettertipi zu errichten. Alle seien mit großem Eifer bei der Sache, wenn es nicht gerade regnet wie am Freitag. Im Frühjahr sollen dann einige Baumhäuser die Spielmöglichkeiten von Jugendlichen erweitern. Die SPD- Fraktionsvorsitzende Christa Keimerl bedankte sich für das eindrucksvolle Engagement der Eltern und Großeltern.

An der Kindertagesstätte Dachau-Ost angekommen, konnten sich die Teilnehmer der Begehung davon überzeugen, wie gefährlich das Überqueren der Straße an dieser Stelle für die Kleinen ist. Parkende Lastwägen und Busse verdecken häufig noch die Sicht. Verkehrsberuhigende Maßnahmen, ein LKW-Parkverbot sowie eine Absenkung des Gehsteigs für überquerende Radfahrer wurden von den Anwohnern angeregt. Wünschenswert erscheint ihnen ebenso eine bessere Verbindung der Grünflächen im Viertel, was die Beseitigung überflüssiger Zäune, Hecken oder Holzabgrenzungen mit sich bringen würde. Die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion sagten zu, die Absenkung des Bordsteins in der Stadtverwaltung anzuregen und über die Möglichkeiten der besseren Grünflächengestaltung zu beraten.

Der Weg führte zur Würmstraße weiter, die für Senioren und Kinder bei der hohen Geschwindigkeit vieler Fahrzeuge nur schwer zu überqueren ist. Hier wurde die Einrichtung einer 30er-Zone vorgeschlagen. Die schnelle und gelungene Errichtung der barrierefreien Bushaltestellen dort wurde von den Bewohnern ausdrücklich gelobt.

An der Würm angekommen, erinnerten sich einige Teilnehmer noch an die Zeiten, in denen sie als Kinder dort baden konnten. Durch eine teilweise Uferabsenkung, die Zurückschneidung der inzwischen sehr hohen Büsche und Stauden und die Versenkung größerer Steine im Wasser, die ein Durchqueren der Würm ermöglichen, könnte das Wasser wieder besser von den Bürgern erreicht werden. Auch ein Holzsteg zur Überquerung sowie einige Baumstämme als Sitzplatz für die Eltern der badenden Kinder wurden vorgeschlagen. Die Stadträte sicherten zu, dies bei der weiteren Renaturierung der Würm berücksichtigen zu wollen.

Kein Aushängeschild für Dachau-Ost ist nach Meinung der Nachbarn der Flohmarkt an der Ludwig-Ernst-Straße. Es werden dort dauerhaft Autos abgestellt, die nicht zugelassen sind. Es handelt sich hier zwar um Privatgelände, aber die Anwohner ärgern sich über Lärm, Verschmutzung wie auch fehlende Parkplätze für die Anwohner.

Für Ältere schwierig geworden ist das Erreichen von Wohnungen im 5. Stock. Das nachträgliche Anbringen von Aufzügen an den Fassaden der Häuser der Stadtbau-GmbH könnte Abhilfe schaffen, ist aber wohl eine sehr teure Lösung. Hier kam aus dem Kreis der sehr fachkundigen Anwohner ein weiterer Vorschlag, der in anderen Städten durchaus schon mit Erfolg realisiert worden sein soll: Unter Zusammenarbeit aller Wohnungsbaugesellschaften des Stadtviertels könnte eine Art Wohnungstauschbörse ins Leben gerufen werden, wenn es gelingt, frühzeitig bei Senioren Verständnis für die damit verbundenen Erleichterungen zu wecken.

Zurück am Ernst-Reuter-Platz wurden die beteiligten Politiker noch auf die für ältere Personen zu niedrigen und aufgrund ihrer Ausgestaltung ungünstigen Bänke hingewiesen, die ihnen ein Aufstehen kaum mehr ermöglichen. Die Stadtratsfraktion wird die Verwaltung auffordern die Sitzbänke durch entsprechend geeignete angeschrägte Sitzbalken so umzugestalten, damit auch bewegungseingeschränkte Menschen die Bänke nutzen können.

Für die Zukunft wurde zwischen den politisch Verantwortlichen eine enge Zusammenarbeit nicht nur mit der Quartiersmanagerin und dem Beirat, sondern auch mit den Vertretern im neu eröffneten Büro des Mieterbundes vereinbart.

 
 
 

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