Sozialdemokratische Partei Deutschlands - Ortsverein Dachau

Merkel und Hasselfeldt sollen sich bei BISS-Verkäufer persönlich entschuldigen

Soziales & Familie

Erneut soziale Diskriminierung durch die CSU in einem Festzelt: Michael Schrodi fordert, dass die CSU dem Verkäufer entgangene Einnahmen ersetzt.

Die Straßenzeitung BISS – Bürger in sozialen Schwierigkeiten – ist ein seit 1993 in München betriebenes Projekt, um, wie es der Name bereits sagt, in Not geratenen Menschen eine Chance auf einen Broterwerb und soziale Eingliederung zu geben. Dabei setzt BISS, anders als die CSU, nicht auf Niedriglöhne, sondern auf sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse.

Die Straßenzeitung BISS ist ein anerkanntes und weit über München geachtetes Sozialprojekt und erhielt unter anderem den Regine-Hildebrandt-Preis, den Ludwig-Hoegner Preis sowie die Geschäftsführerin den Sozialpreis Martinsmantel des Sankt Michaelsbundes.

Zu den Vorgängen vom Montag bei der CSU-Veranstaltung mit Angela Merkel im Dachauer Festzelt meint Michael Schrodi, Bundestagskandidat für die Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau:

"Erneut wurde einem Verkäufer der BISS-Zeitung bei einer CSU-Veranstaltung der Zugang zum Festzelt verweigert. Dies hat anscheinend System, denn bereits im Juli durfte ein Biss-Verkäufer das Fürstenfeldbrucker Festzelt bei einer Veranstaltung mit Ministerpräsident Horst Seehofer nicht betreten. Nun hat die CSU einem Verkäufer bei einer Veranstaltung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel den Zutritt zum Dachauer Festzelt verwehrt. Dies ist ein Akt der sozialen Diskriminierung und Ausgrenzung und erinnert an feudales Ständedenken, nicht aber an eine Partei, die das Wort "christlich" immer noch in ihrem Namen trägt.

Ich fordere die Vorsitzende der CDU und Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Frau Angela Merkel, sowie die hiesige Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Gerda Hasselfeldt auf, sich endlich ernsthafter mit den sozialen Nöten der Menschen auch hier vor Ort auseinanderzusetzen. Es wäre zudem notwendig, sich bei dem Verkäufer der Straßenzeitung BISS öffentlich für das sozial diskriminierende Verhalten zu entschuldigen und die ihm entgangenen Einnahmen zu ersetzen. Es ist nicht ausreichend,dem Verkäufer, wie in Fürstenfeldbruck durch den Landrat Thomas Karmasin geschehen, als Almosen 5 (!) Exemplare abzukaufen."

 
 
 

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