Sozialdemokratische Partei Deutschlands - Ortsverein Dachau

Dachauer Jusos: Vorrang für Nachhaltige Lösungen im ÖPNV

Verkehr

Jusos gegen Kurzsichtigkeit der JU-Bekenntnisse

Die Dachauer Jusos haben die Pressemitteilung der Jungen Union Dachau vom 06.11.2007 mit Staunen zur Kenntnis genommen. Da fordert die JU uns, respektive die SPD, zum Einsatz für Erhalt und Ausbau von S2 und der Linie A auf und ist da völlig an der falschen Adresse.

Es stimmt, dass derzeit die Dachauer S2 ausgebremst wird und der seit 30 Jahren geplante und immer wieder versprochene Ausbau der Dachauer Lokalbahn zur vollwertigen S-Bahn an einer nun plötzlich festgestellten Verdoppelung der Kosten scheitern könnte. Das liegt aber mit Sicherheit nicht an der SPD: Sowohl die S-Bahn als auch die Linie A fallen beide in den Zuständigkeitsbereich der bayerischen Staatsregierung - und damit derzeit auch der CSU.
Wenn die Staatsregierung schon beim Ausbau der Ludwig-Thoma-Bahn eine plötzliche Kostenverdoppelung nicht voraussehen kann, wie wird das dann erst beim Transrapid?

Wir würden uns freuen, wenn die JU sich bei den richtigen Adressaten in der eigenen Partei und Regierung für die Beibehaltung des 10-Minuten-Takts sowie für die Dachauer Lokalbahn einsetzt, bevor sie von irgend jemand anders klare Bekenntnisse fordert. Eine deutliche Ablehnung des Projekts Transrapid, das Dachau wegen der Einsparungen bei der S-Bahn jetzt schon schadet, wäre ebenso angebracht.

Beim Neubau entsprechen nach aktuellen Zahlen 100m Transrapid 300m S-Bahn oder 1000m Stadtumlandbahn. Die Linie A ließe sich als Stadtumlandbahn deutlich einfacher und kostengünstiger nach Feldmoching und Aichach verlängern, als dies mit der seit 30 Jahren vergeblich angestrebten Einbindung in den S-Bahn-Verkehr möglich wäre. Landkreis und Stadt Dachau wären damit schneller am Flughafen als über den Transrapid. Dachau hätte einen eigenen Stadtverkehr, das Busnetz wäre optimierbar, auch im Bereich der Gedenkstätte, und die Anbindung an Stadt und Landkreis München und über die Paartalbahn nach Augsburg und Ingolstadt wäre deutlich verbessert.

Letztlich sehen wir, die Dachauer Jusos, in dem Verhalten der JU Dachau die fatale Fehlannahme, dass den Problemen Dachaus im öffentlichen Personennahverkehr mit schlichtem Festhalten an althergebrachten Parolen beizukommen sei. Die Thematisierung der Stadtumlandbahn kam nicht zur „Unzeit“, sondern traf im Gegenteil genau den Nerv der Zeit, weil sie nämlich eben gerade nicht versucht, in alten Konzepten immer wieder neue Lösungen zu finden. Sie ist ein neues, realistisches und zukunftsweisendes Projekt, das sich eindeutig zu nachhaltigen Lösungen aktueller Probleme bekennt. Wir engagieren uns mit guten Ideen und auch wirtschaftlich tragbaren Konzepten für Dachau – nicht nur im Bereich Verkehr.

 
 
 

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